Vata-Pitta-Kapha

Die drei Grundkonstitutionen des Ayurveda,
mit deren Hilfe wir finden, was uns im Gleichgewicht hält.

Vata

entsteht aus Äther und Windund hat daher die Eigenschaften beweglich, kalt, trocken, rau, leicht, fein.

Um ein Zuviel an Vata, das zu Disharmonien wie Unruhe, Nervosität, trockener Haut, unregelmäßiger Verdauung, etc. führen kann, auszugleichen, ist es nach Ayurveda sinnvoll, rechtzeitig vorzubeugen mit:

  • milden, ausgleichenden Tees
  • Massagen mit reichlich Öl
  • sanft wärmenden Gewürzen
  • einer ausgewogenen Ernährung

Pitta

entsteht aus Feuer und ein bisschen Wasser und weist die Eigenschaften heiß, ölig, scharf, farbig, riechend, zielgerichtet („straight“) auf.
Wenn Pitta zu sehr ansteigt, können Heißhunger, Übersäuerung, Durchfall, vermehrte Schweißbildung mit starkem Geruch, gerötete Haut, Ungeduld und Reizbarkeit spürbar werden.
Ayurveda empfiehlt auszugleichen mit:

  • Kühlenden, bitteren Tees
  • Fußmassage mit Kokosöl oder Ghee
  • typgerechter Ernährung

Kapha

entsteht aus Erde und Wasser und wird mit den Eigenschaften stabil, feucht, kühl, schwer, strukturiert, schleimig beschrieben. Wenn Kapha zu sehr dominiert, können Völlegefühl, Übergewicht, Schleim- und Wasseransammlungen, Schwerfälligkeit, Nachlässigkeit, Müdigkeit, depressive Verstimmung auftreten.
Ayurveda möchte in Schwung bringen mit:

  • Sehr würzigen, warmen, bitteren Tees
  • Trocken-Massagen
  • scharfen Gewürzen
  • regelmäßiger Entschlackung
  • leichter Ernährung